Im Test: Tauchcomputer Mares Quad

Wir haben den neuen Tauchcomputer Mares Quad im Mittelmeer getestet, um den Unterschied zum Vorgängermodell Mares Nemo Wide 2 und die erweiterten Einsatzmöglichkeiten auch in der Praxis zu erfahren.

Das Testszenario: 15 Taucherinnen und Taucher sind mit dem Tauchcomputer Quad von Mares in Summe bei 70 Tauchgängen getaucht. Die Tauchgangsprofile befanden sich bei mindestens 16 Metern für 35 Minuten und maximal 65 Metern für 25 Minuten Grundzeit. Getaucht wurde in allen Modi: Luft, Nitrox und Bottomtimer, mit offenen Systemen und Restnullzeit.

Unsere Eindrücke vom Tauchcomputer Mares Quad:

Bedienbarkeit/Anpassung:

Der Tauchcomputer Mares Quad ist leicht zu bedienen. Schon nach kurzer Zeit hat man einen Überblick über die Funktionen im Menü. Er sieht auch sehr gut aus und ist farblich an alle Equipments dezent anpassbar.

Die Größe des Quads ist optimal, nicht zu groß und nicht zu klein – einfach perfekt! Auch das Band ist neu, greift sich gut an und die Überlänge vom Band ist leicht zu verstauen.

Sehr positiv ist die Bedienbarkeit mit vier Tasten. Diese lassen sich spiegelgleich auch unter Wasser leicht bedienen.

Die Batterie wird durch das monochrome Display sowie weitere Optimierungen im Energiesystem maximal geschont: Es brauchte nach 70 Tauchgängen keine neue Batterie, der Ladestand war noch immer im Maximalbereich in der Anzeige.

Einsatzmöglichkeiten/Einsatzbereiche:

Die Modi »Luft«, »Nitrox« und »Bottomtimer« sind und waren eine wichtige Voraussetzung um alle Tauchgangsplanungen abdecken zu können. Von Vorteil ist die wirklich gute Ablesbarkeit der Daten vom Display. Große Ziffern ermöglichen eine kurze Wahrnehmungszeit der wichtigen Daten und die klare Kommunikation mit dem/den Tauchpartner(n).

Zwei anpassbare Felder für zusätzliche Daten gaben uns die Möglichkeit, die Anzeige zu personalisieren.

Die Anzeige der Sekunden ist ganz nett, jedoch nicht wirklich notwendig, um ein mehr an Klarheit zu haben – gerade bei Unified Diveteams manchmal fast störend. Aber auch hier ist die Anzeige anpassbar und schnell waren wir wieder in »geordneten Bahnen« in der Deko.

Der Gaswechsel funktioniert einfach durch Auswahl per Knopfdruck. Drei Gase waren in den Tests völlig ausreichend.

Der Bottomtimer-Modus ist die Einstellung für die tieferen Tauchgänge (über 35 Meter). Auch hier überzeugte das Display durch die leichte Ablesbarkeit.

Die Möglichkeit, die Sättigungsdaten löschen zu können, war gerade beim Testen sehr hilfreich. Der Quad ist auch als Computer zum Ausleihen gut geeignet.

Fazit

Einfach, schön und sehr gut ist der neue Tauchcomputer Mares Quad. Allen Testern kam die Form des Tauchcomputers, seine einfache Bedienbarkeit und die breiten Einsatzmöglichkeiten sehr entgegen.

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